Once Upon A Time In Hollywood läuft nun bald endlich auch in Deutschland in den Kinos an und was kann man dazu sagen, außer: 

Es ist mal wieder ein Tarantino Film. 

Ein Mann, der die Schule abgebrochen hat, in einer Videothek arbeiten musste um über die Runden zu kommen, der sein ersten Film gedreht hat, welcher dann zum Großteil in einem Brand zerstört wurde, nur um es dann erneut zu versuchen mit Harvey Keitel als Unterstützer. Reservoir Dogs war geboren. Es kam wie es kommen musste und kurz drauf erblickte auch Pulp Fiction das Licht der Welt. Und auch hier stellt sich wieder die Frage: Was kann man noch dazu sagen, was nicht bereits dazu gesagt wurde? Jeder der diesen Artikel liest hat den Film mit höchster Wahrscheinlichkeit in seiner Top 10 von Lieblingsfilmen stehen und die “SAY WHAT AGAIN!” Szene betrunken mit Freunden nachgespielt. Tarantino erzielte einen gewaltigen Erfolg, allen voran bei Kritikern. Nur zwei Jahre später folgte dann Jackie Brown, woraufhin eine Art Stil wechsel in Tarantinos Filmen erfolgte. Das Zeitalter der grounded Gangsterfilme war vorüber und ein neues begann: Er fing an seinen Kindheitstraum zu leben.

Betrachten wir die Filme nach Jackie Brown: Martial Arts Filme, Western, ein Grindhouse B-Movie und ein abgedrehter Kriegsfilm. Alles Filme, die als eine Hommage zu verstehen sind. Eine Hommage an die Filme, die er als Kind gesehen und lieben gelernt hat. Mit jedem Film verbeugt sich Tarantino vor seinen Idolen, vor den Filmen die ihn zu dem Genie gemacht haben, den wir heute kennen. Eine Sache, die uns die Trailer zu Once Upon A Time In Hollywood auch bereits wieder anmerken lassen. Er bleibt seiner Art auch hier wieder treu. Die Trailer sind bereits bis zum Rand gefüllt mit Anspielung ans Kino der späten 60er. Mal wieder finden wir Elemente eines Westerns wieder, Szenen in denen Nazis mit einem Flammenwerfer abgefackelt werden, Hippies und ein hyperaktiver Bruce Lee Imitator. Das alles wahrscheinlich untermalt mit einem erstklassigen Soundtrack, wie in fast jedem seiner Filme und der Cast ist auch hier wie üblich grandios. Auch wenn ich Samuel L Jackson vermisse und auf ein kurzen Cameo hoffe. Bitte Quentin, wir lieben den Bad Motherf*cker.

Nichtsdestotrotz werden wir alle mit dem Film unseren Spaß haben und wir werden mal wieder Zeuge eines Mannes, der seinen Job einfach liebt.

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