Zehn Jahre ist es her, dass Batman Arkham Asylum das erste Mal in unseren Wohnzimmern über die Bildschirme flimmerte. Der Herbst 2009 sollte ein Genre wiederbeleben, dass bis auf wenige Ausnahmen, wie Spider-Man 2 (2004) oder Marvel Ultimate Alliance (2006), in den 2000ern doch lieber hätte vergessen werden sollen. 

Das zarte Pflänzchen namens Hoffnung keimte für mich erstmals 2008 auf, als das erste liebevoll gestaltete Lego Batman Spiel auf den Markt kam. Dass ein Lego Spiel die Tür zu einem der größten Videospielerfolge der letzten zehn Jahre aufstoßen konnte und sollte ist hierbei bezeichnend. Noch während des Spaßes mit einem Gotham City aus vielen bunten Steinchen, sickerten die ersten Informationen durch, dass tatsächlich ein ernstzunehmender Batman Titel in der Mache sei.

Das zarte Pflänzchen namens Hoffnung keimte für mich erstmals 2008 auf, als das erste liebevoll gestaltete Lego Batman Spiel auf den Markt kam. Dass ein Lego Spiel die Tür zu einem der größten Videospielerfolge der letzten zehn Jahre aufstoßen konnte und sollte ist hierbei bezeichnend. Noch während des Spaßes mit einem Gotham City aus vielen bunten Steinchen, sickerten die ersten Informationen durch, dass tatsächlich ein ernstzunehmender Batman Titel in der Mache sei. 

Erwartungen? Aufgrund der vorigen Jahre konnte es keine Erwartungen geben. Doch als ich das Spiel Batman Arkham Asylum dann das erste mal in meine Playstation 3 schieben konnte, verflog der naturgegebene Zweifel schnell. Eine Atmosphäre zum Zunge schnalzen, eine Schurkengallerie der Extraklasse und eine Grafik, die in der damaligen hervorragend gut war. Konnte das wirklich der heilige Gral der Superhelden-Videospiele sein? Ein Gral der in den Tiefen des schmutzigen, düsteren und mysteriösen Arkham Asylum vergraben ist? Ein Gral für den man beispielsweise den Serienkiller Victor Zsasz, das Monster Killer Croc und den Clownprinz des Verbrechens höchstpersönlich ausschalten musste? Ja, dieses Spiel ist mein persönlicher heiliger Gral.

2011 setzte das Entwicklerstudio Rocksteady noch einen drauf. Als wäre das Asylum nicht genug gewesen, durfte man nun als Batman durch gesamt Gotham City schwingen. Batman Arkham City machte alles noch ein Stück besser, was Batman Arkham Asylum schon verdammt richtig gemacht hatte. Mehr Schurken, erstmals Nebenmissionen, Catwoman Episoden… und das ohne die Detailversessenheit des ersten Spiels zu verlieren. Um auch hier ein paar Namen zu nennen: Azrael, Hush, Solomon Grundy. Diese drei Namen sollten genügen, um jeden Comic-Fan zu motivieren, das zweite Batman Meisterwerk zu spielen.

Nun sind seitdem acht weitere Jahre vergangen, die sich kurz zusammenfassen lassen. 2013 erschien Batman Arkham Origins – nett aber nicht so genial wie die beiden Vorgänger. 2015 folgte dann Batman Arkham Knight –  mein persönlicher Schandfleck der Reihe. Und 2019? – Das Warten geht weiter. Viele Gerüchte machten über die Jahre die Runde. Ein Superman Titel? Vielleicht. Ein weiteres Arkham Spiel? Ja! Und dann doch nicht. Nun sind wir wieder an dem Punkt der Ungewissheit, an dem wir die letzten vier Jahre standen. Es wird an einem Spiel gearbeitet, doch niemand weiß, in welche Richtung es denn geht.

Für meinen Teil will ich in weiteren zehn Jahren schreiben können: „2021 – Superman Apocalypse on Earth – Meisterwerk!“. Dies oder etwas ähnliches darf man sich ja wohl noch wünschen.

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